Samstag, 10.01.2026

Der Emissionshandel ETS2 ab 2027: Auswirkungen auf Pendler und Verbraucher in Deutschland

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Nachrichten für Mainz

Ab dem 1. Januar 2027 tritt der Emissionshandel ETS2 in Kraft, der EU-weit den Verkehrssektor und Gebäude betrifft, was unmittelbare Auswirkungen auf Verbraucher hat. Eine zentrale Komponente dieses Systems ist die CO₂-Abgabe, von der insbesondere Autofahrer betroffen sein werden. Diese Abgabe wird gemäß ETS2 steigen und somit zu Preissteigerungen führen.

Interessanterweise liegen die CO2-Vermeidungskosten im Verkehr und im Gebäudebereich deutlich höher als in der Industrie und im Energiesektor. Während der Preis für CO2 im bisherigen ETS1-Handel bei etwa 80 Euro pro Tonne liegt, wird im ETS2-System eine deutliche Preiserhöhung erwartet. Experten prognostizieren einen Anstieg von 56 Euro auf über 300 Euro pro Tonne, was erhebliche finanzielle Auswirkungen haben wird.

Die Diskussion um den Emissionshandel ETS2 betrifft auch soziale Aspekte und mögliche Lösungsansätze wie das Konzept des ‚Social Leasing‘. Kommunen und Forscher sind gleichermaßen gefordert, nachhaltige Alternativen zu entwickeln, darunter insbesondere synthetische Kraftstoffe, um die Umweltbelastung zu reduzieren und den ETS2-Handel effektiver zu gestalten.

Insgesamt zeigt sich, dass der Emissionshandel ETS2 eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich bringt und verschiedene Lösungsansätze erfordert, um von der Bevölkerung akzeptiert zu werden. Die Debatte konzentriert sich dabei auf soziale Ausgleichsmaßnahmen und die Förderung nachhaltiger Alternativen, um die Belastung der Verbraucher in Grenzen zu halten.

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